Philadelphia
Die Skyline in Philadelphia

Philadelphia Museum of Art

Kinofreunden und besonders den Fans von "Rocky" ist das Gebäude am Ende des Benjamin Franklin Parkway bekannt. Besonders Legendär ist die Szene, in der Silvester Stallone in seiner Rolle als Rocky die breiten Treppen zum Eingang des Museums hoch sprintet. Für die eingefleischten Fans gilt es bis heute als Ritual, ebenso wie Silvester Stallone die Stufen hochzurennen und wie in der Filmszene zu jubeln.
 
Wolkenkratzer in Philadelphia
 
Für die Kunstwelt hat das Gebäude eine ganz andere Bedeutung. schlißelich beherbergt das Philadelphia Museum of Art eine der bedeutendsten Kunstsammlungen der USA. Die Sammlung des Philadelphia Museum of Art zählt zu den drei größten derartigen Kollektionen. Kunst aus rund 2000 Jahren ist hier vrsammelt. Dazu zählen Werke von Boticelli, El Greco, Rubens, Manet und van Gogh.
 
Philadelphia in den USA
 

Die europäische Malerei ist mit allen Stilrichtungen und Werken aus den verschiednen Epochen vertreten. Der in Philadelphia geborene Maler Thomas Eakins ist mit einer umfangreichen Würdigung und Präsentation vertreten.

Die renomierte Skulpturensammlung führt durch die Geschichte der Bildhauerei von der Antike bis in die heutige Zeit und daneben auch Kunst aus dem nahen und mittleren Osten.

Andere Abteilungen präsentieren Höhepunkte der asiatischen Kunst. Eine echte Besonderheit des Museums sind die sogenannten Period Rooms. Es handelt sich dabei um originalgetreue Nachbauten typischer Zimmer und sogar ganzer Gebäudeteile aus Europa, aus Asien und aus Amrekika. Selbst ein Kreuzgang aus einem französischen Kloster wurde dort errichtete.

Weitere Schwerpunkte bilden Abteilungen mit Kleidung und Textilien und Kunsthandwerk. Im nahe gelegenen Fairmont Park steht ein weiteres Gebäude, das zu dem Museum gehört. Und hier erfahren die Besucher viele Einzelheiten aus der amerikanischen Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts wie in einem Freilichtmuseum.

Auf dem Weg durch den Park begegnet der Kunstfreund wieder der berühmten Filmfigur Rocky, dem berühmtesten Boxer aus der Filmgeschichte. Hoch auf einem Sockel stehend reckt er siegessicher beide Fäuste in die Luft.

Und ein weiteres Gebäude gehört zu dem Philadelphia Museum of Art. Es ist dem Künstler Rodin gewidmet und besitzt nach dem Pariser Museum Rodin die zweitgrößte Sammlung.

Jährlich besuchen ca. 800.000 Menschen das Museum of Art. Die Gründung des Museums geht zurück auf eine Idee während der Weltausstellung 1876. Angeregt wurden die Gründer damals von dem Victoria and Albert Museum in London. Von der Idee über die Planung bis zur Verwirklichung verging nicht einmal ein Jahr. Am 10. Mai 1877 öffnete das Philadelphia Museum of Art seine Türen. Der Museumsbau, so wie er heute da steht, wurde 1919 begonnen. Als Dreiflügelanlage im antiken Stil wurde der Bau begonnen und in mehreren Teilabsschnitten schließlich 1928 in seiner heutigen Form fertiggestellt. Zur Zeit plant man zusätzliche unterirdische Galerieräume.

 

Das Philadelphia Museum of Art liegt am westlichen Ende des Benjamin Franklin Parkway auf einer Anhöhe im Fairmont Park. Der Park liegt so zentral im Herzen der Millionenstadt, dass man ihn getrost als den "Central Park von Philly" bezeichnen kann.

Auf den Rundwegen erhält der Spaziergänger den ersten Eindruck, welches Juwel mit dem Museum of Art der Park beherbert. Zahlreiche Skulpturen animieren den Besuher, weiter im Museum auf Entdeckungsreise zu gehen und in die Welt der schönen Künste einzutauchen.

Touristen erreichen das Museum of Art leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die SETA-Busse von fünf Linien (7, 32, 38, 43 und 48) halten nahe dem Museum. Wer das Gebäude fotografieren möchte und das Hauptgebäude in srechte Licht bekommen möchte, sollte dazu die Vormittagsstunden wählen. Im Museum ist es ebenfalls erlaubt zu fotografieren. Dazu sollte man aber am Eingang nachfragen, unter welchen Bedingungen und in welchen Räumen fotografiert werden darf.

Der Eintritt in das Philadelphia Museum of Art beträgt für erwachsenen 20 US-Dollar, Kinder bis 12 Jahre sind frei und Senioren, Jugendliche und Studenten erhalten eine Ermäßigung.